Vetus - Celsus 2021

Vetus - Celsus 2021

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Vetus
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Weingut
Bodegas Vetus wurde 2003 von der Familie Antón gegründet und gehört zur Grupo Artevino – einem Verbund, der mit Bodegas Izadi in der Rioja, Finca Villacreces in der Ribera del Duero und Orben 4 Weingüter in den prestigeträchtigsten Herkunftsgebieten Spaniens vereint. Die Brüder Gonzalo und Lalo Antón erkannten das Potenzial der DO Toro zu einer Zeit, als die Region trotz uralter Weinbautradition noch als rückständig galt – sie pachteten zunächst Weinberge, um erste Weine aus der lokalen Tinta de Toro zu erzeugen, bevor sie 2008 die eigene Bodega errichteten. Die Philosophie von Vetus: den regionalen Charakter des Toro bewahren, ihm aber neue Feinheiten und Eleganz verleihen, statt die Rebsorte mit schwerem Holz und Überextraktion zu erdrücken. Heute umfassen die Weinberge 20 Hektar auf rund 700 m Höhe, verteilt auf 3 Parzellen mit unterschiedlichem Alter und Terroir. Der Celsus ist das Aushängeschild der Bodega und eine limitierte Edition, die nur in Jahren von außergewöhnlicher Qualität erzeugt wird – rund 2.000 Flaschen aus einer fast hundertjährigen, präphylloxerischen Parzelle. Der Bodegas Vetus Celsus ist 85 % Tinta de Toro und 15 % Garnacha von der Finca Camparrón in Morales de Toro, 14 Monate in neuen französischen Barriques und Keramikamphoren gereift ein großer Toro von präphylloxerischen Reben.

Lage
Die Tinta de Toro und Garnacha Trauben für den Celsus stammen von der Finca Camparrón in Morales de Toro – einer sehr alten, präphylloxerischen Parzelle mit wurzelechten Reben, die zu den großen Schätzen der DO Toro und der gesamten spanischen Weinlandschaft zählen. Dass diese Reben die Reblauskatastrophe des 19. Jahrhunderts überlebt haben, verdanken sie den sandigen Böden, in denen die Phylloxera sich nicht ausbreiten konnte – ein geologischer Glücksfall, der Toro einen Bestand an uralten, wurzelechten Reben bewahrt hat, wie ihn nur wenige Regionen weltweit besitzen. Die sandigen Böden mit lehmigen Anteilen sind arm an organischer Substanz und erzeugen von Natur aus extrem niedrige Erträge – rund 4.000 kg pro Hektar – die hochkonzentrierte Trauben hervorbringen. Das Klima in Toro ist extrem kontinental: Die Hochebene auf rund 700 m Höhe wird im Sommer als „Backhaus Spaniens” bezeichnet, mit Temperaturen, die über 40 °C erreichen, während die Nächte und Winter empfindlich kalt sind und starke Winde über die Meseta fegen. Diese Temperaturextreme zwingen die Reben in einen natürlichen Stresszyklus, der die aromatische Konzentration und Farbtiefe der Tinta de Toro fördert. Die Kombination aus den präphylloxerischen, wurzelechten Reben der Finca Camparrón, den sandigen Böden und dem extrem kontinentalen Klima auf 700 m Höhe verleiht diesem Celsus seinen charaktervollen Charakter – Konzentration aus uralten Reben und mineralische Tiefe, Morales de Toro, DO Toro.

Herstellung
Der Celsus wird nur in Jahren von außergewöhnlicher Qualität erzeugt – eine limitierte Edition von rund 2.000 Flaschen, die das Beste zeigt, was die präphylloxerischen Reben der Finca Camparrón hervorbringen können. Die Assemblage aus 85 % Tinta de Toro und 15 % Garnacha nutzt die Stärken beider Rebsorten: Die Tinta de Toro – eine autochthone, kleinbeerige Variante des Tempranillo, die sich über Jahrhunderte an das extreme Klima von Toro angepasst hat – bringt Konzentration, Farbtiefe und Struktur, während die Garnacha Fruchtfülle, Geschmeidigkeit und eine florale Eleganz beisteuert. Die alkoholische Gärung erfolgt in 3.000-Liter-Fässern, die malolaktische Gärung findet in neuen französischen Barriques der renommierten Küfereien Darnajou und Taransaud statt. Der Ausbau erstreckt sich über 14 Monate, davon 85 % in neuen französischen Eichenfässern aus feinporigem Holz und 15 % in Keramikamphoren – ein innovativer Ansatz, der dem Garnacha-Anteil eine reine, unverfälschte Frucht bewahrt, ohne Holzeinfluss. Die Kombination aus Barrique und Amphore verleiht dem Celsus eine vielschichtige Textur. Gärung in 3.000-Liter-Fässern, malolaktische Gärung und 14 Monate Ausbau in neuen französischen Barriques und Keramikamphoren entwickeln einen Toro von konzentrierter Kraft und bemerkenswerter Finesse – Bodegas Vetus, Grupo Artevino, DO Toro.

Verkostungsnotiz
Im Glas zeigt sich der Celsus in einem tiefen, dunklen Granatrot mit schwarzen Reflexen, das die Konzentration der präphylloxerischen Reben und die Farbdichte der Tinta de Toro widerspiegelt. In der Nase entfaltet sich ein kraftvolles, vielschichtiges Bouquet: Aromen von reifen Erdbeeren, schwarzen Johannisbeeren und Kirschen verbinden sich mit Noten von Backpflaume, dunkler Schokolade und Tabak zu einem Nasenbild von bemerkenswerter Intensität und Komplexität. Die 14 Monate in neuen französischen Barriques steuern Röstnoten und eine feine Zedernholzwürze bei, während die Keramikamphoren die reine Frucht des Garnacha-Anteils ungefiltert bewahren. Am Gaumen präsentiert sich der Bodegas Vetus Celsus gut strukturiert und perfekt balanciert, mit einer exquisiten Textur, die die Kraft der Tinta de Toro mit einer unerwarteten Finesse verbindet. Der Wein ist schmackhaft und fleischig, mit einer guten Sämigkeit und markanten Gewürznoten. Die Tannine sind reif und feinkörnig, mit einer dichten, seidigen Struktur, die den Celsus über viele Jahre lagerfähig macht. Die Säure ist gut eingebunden und verleiht dem Wein trotz seiner Konzentration Frische und Lebendigkeit. Der Abgang ist lang, persistent und von dunkler Frucht, Schokolade und einer feinen Mineralität getragen. Ein Wein von Bodegas Vetus – Celsus, 85 % Tinta de Toro, 15 % Garnacha, präphylloxerische Reben, Finca Camparrón, 14 Monate Barrique und Amphore, DO Toro.

Speiseempfehlung
Die konzentrierte Kraft und die reife Tanninstruktur des Celsus machen diesen limitierten Toro zu einem Begleiter, der die gehaltvollsten Gerichte verlangt und mit seiner Intensität auch kräftiger Küche standhält. Besonders eindrucksvoll harmoniert er mit einem Lechazo Asado – dem kastilischen Milchlamm aus dem Holzofen – wo die dunkle Frucht und die Schokoladen-Tabak-Noten des Celsus die Röstaromen des Lamms aufnehmen und die reifen Tannine das Fett elegant schneiden. Ebenso empfehlenswert ist die Kombination mit einem Chuletón vom Grill – dem baskischen Rinderkoteletten – einem geschmorten Ochsenschwanz mit Rotwein oder einem Solomillo al Whisky. Zu Wildgerichten wie einer geschmorten Wildschweinkeule mit Wacholder oder einer Hirschkeule mit Preiselbeeren entfaltet der Celsus seine volle aromatische Tiefe und die Konzentration der präphylloxerischen Reben. Gereifter Manchego Viejo, ein alter Zamorano – der regionale Käse aus der Provinz Zamora – oder ein kräftiger Idiazábal bilden einen würdigen Abschluss. 85 % Tinta de Toro, 15 % Garnacha, präphylloxerische Reben der Finca Camparrón und die limitierte Spitze der Bodegas Vetus aus der DO Toro. Serviert bei etwa 16–18 °C.