Setzer - Symphoniker Roter Veltliner 2025

Setzer - Symphoniker Roter Veltliner 2025

Verkäufer
Setzer
Normaler Preis
€11,95
Sonderpreis
€11,95
Normaler Preis
Ausverkauft
Einzelpreis
 0,75L | €15,93pro L
inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten
NEU

Weingut
Das Weingut Setzer in Hohenwarth am Manhartsberg gehört zu den traditionsreichsten Familienbetrieben des Weinviertels und ist seit 1705 in Familienbesitz. Hans und Ulrike Setzer führen das Gut mit Leidenschaft und Präzision, unterstützt von ihren Kindern Marie-Theres und Eugen, die beide im Weinbau ausgebildet sind und die Zukunft des Betriebs bereits aktiv mitgestalten. Am westlichen Rand des Weinviertels gelegen, profitiert Hohenwarth von einem Klima und Böden, die besonders für Grüner Veltliner und Roter Veltliner geschaffen sind. Während der Grüne Veltliner das Weinviertel dominiert, widmet sich die Familie Setzer mit besonderer Hingabe auch dem Roter Veltliner – einer Rebsorte, die nur noch von wenigen Winzern in Österreich gepflegt wird. Diese Spezialisierung auf eine nahezu vergessene Rebsorte unterstreicht den Anspruch des Weinguts, nicht dem Mainstream zu folgen, sondern die autochthone Rebsortenvielfalt des Weinviertels lebendig zu halten. Der Setzer Symphoniker Roter Veltliner 2025 ist Ausdruck dieser Überzeugung – eine vinologische Rarität aus dem bedeutendsten Weinbaugebiet Österreichs.

Lage
Die Trauben für den Symphoniker stammen aus den Lagen des Weinguts Setzer rund um Hohenwarth am Manhartsberg, einer Region, die sich durch ihre kalkreichen Böden und das kontinental geprägte Klima des westlichen Weinviertels auszeichnet. Der Roter Veltliner stellt besondere Ansprüche an seinen Standort: Die Rebsorte benötigt warme, geschützte Lagen mit ausreichend Wärmesumme, um ihre charakteristische aromatische Fülle voll auszubilden. Gleichzeitig sorgen die kühlen Nächte am Manhartsberg für eine langsame Ausreifung, die dem Roter Veltliner seine lebendige Frische bewahrt. Der kalkhaltige Untergrund verleiht der Rebsorte eine feine mineralische Grundierung, während die lehmigen Anteile im Boden Wasserreserven für trockene Sommermonate bereithalten. Der Roter Veltliner ist trotz seines Namens eine Weißweinrebsorte, die mit dem Grünen Veltliner botanisch nicht direkt verwandt ist – eine Besonderheit, die selbst unter Weinkennern häufig zu Überraschung führt. Nur rund dreihundert Hektar Roter Veltliner sind in ganz Österreich noch bestockt, was jeden sortenreinen Wein aus dieser Traube zu einer echten Rarität macht. Die Kombination aus den kalkreichen Böden um Hohenwarth, dem Manhartsberg-Mikroklima und der seltenen Rebsorte Roter Veltliner verleiht diesem Symphoniker seinen charaktervollen Charakter – aromatische Fülle, Weinviertel, österreichische Weißweinrarität.

Herstellung
Im Keller setzt Hans Setzer beim Symphoniker auf eine kontrollierte Vergärung bei niedrigen Temperaturen, um das feine Aromaspektrum des Roter Veltliners in seiner ganzen Bandbreite einzufangen. Die Temperaturkontrolle während der Gärung ist bei dieser Rebsorte entscheidend, da der Roter Veltliner ein besonders empfindliches Aromengerüst besitzt, das bei zu hohen Gärtemperaturen an Präzision verliert. Der gesamte Ausbau erfolgt im Edelstahltank, was die sortentypische Fruchtigkeit und die elegante Frische dieses Roter Veltliners ohne jeglichen Holzeinfluss bewahrt. Hans Setzer verzichtet bewusst auf Barrique oder Holzfass, um die delikate Mandelnote und die florale Aromatik der Rebsorte nicht zu überlagern. Der Name Symphoniker verweist auf das Zusammenspiel der Aromen, das dieser Roter Veltliner im Glas entfaltet – eine Komposition, die nur gelingt, wenn der Kellermeister die Rebsorte in ihrer Eigenart respektiert und minimal interveniert. Der Jahrgang 2025 lieferte am Manhartsberg gute Voraussetzungen für aromatisch ausdrucksstarke Weißweine mit erhaltenem Säuregerüst. Kontrollierte Vergärung und reduktiver Edelstahlausbau entwickeln einen Roter Veltliner von aromatischer Eleganz und lebendiger Frische – Hans und Uli Setzer, Weinviertel, 2025.

Verkostungsnotiz
Im Glas schimmert der Symphoniker in einem hellen Strohgelb mit dezent goldenen Reflexen, die auf die besondere Aromatik des Roter Veltliners hindeuten. In der Nase eröffnet sich ein einladendes Bouquet, das sofort die Eigenständigkeit dieser seltenen Rebsorte offenbart: Feine Mandelnoten bilden das aromatische Rückgrat und werden von Anklängen an reife Marille, weißen Pfirsich und einem Hauch Quitte begleitet. Florale Nuancen von Akazienblüte und eine dezente Würze ergänzen das Nasenbild und verleihen dem Roter Veltliner seine charakteristische Vielschichtigkeit. Am Gaumen bestätigt der Setzer Symphoniker Roter Veltliner die Versprechen der Nase mit einer saftigen, lebendigen Textur, die sofort Trinkfreude auslöst. Die Mandelnote kehrt am Gaumen wieder, eingebettet in eine cremige Frucht von hellem Kernobst und Steinobst. Die Säure ist lebendig, aber geschliffen – sie trägt den Wein mit Leichtigkeit und gibt ihm eine animierende Frische, die zum nächsten Schluck einlädt. Der Abgang ist mittellang, geprägt von einer feinen Mandelbitterkeit und mineralischen Nuancen, die den kalkreichen Boden des Weinviertels widerspiegeln. Ein Wein von Setzer – eine Komposition aus Mandel, Frucht und Frische, Hans und Uli Setzer, Roter Veltliner Rarität, Hohenwarth am Manhartsberg, Weinviertel, 2025.

Speiseempfehlung
Die aromatische Eleganz und die lebendige Frische des Symphoniker machen diesen Roter Veltliner zu einem vielseitigen Speisenbegleiter, der besonders bei Gerichten mit dezenter Nuss- oder Mandelkomponente seine volle Stärke zeigt. Forelle Müllerin mit Mandelbutter und Petersilienkartoffeln bildet eine geradezu ideale Kombination, bei der die Mandelnoten im Wein die Nussbutter am Teller spiegeln. Ebenso harmonisch zeigt sich der Symphoniker zu Hühnerbrust auf Marillen-Chutney, wo die Steinobstaromen des Roter Veltliners eine aromatische Brücke bauen. Für die vegetarische Küche empfiehlt sich ein Blumenkohlsteak mit Mandel-Gremolata oder ein Kürbisrisotto mit gerösteten Pinienkernen und Salbei. Die lebendige Säure des Weins schneidet durch die Cremigkeit von Pasta mit Ziegenkäse und Honig oder einem Flammkuchen mit Birne, Gorgonzola und Walnuss. Auch als Aperitif überzeugt der Symphoniker dank seiner einladenden Fruchtigkeit und animierenden Frische. Seltene Rebsorte, aromatische Mandelnote und lebendige Eleganz aus dem Weinviertel. Serviert bei etwa acht bis zehn °C.