Weingut Pflüger, Pfalz, Sekt Brut, dunkle Flasche mit schwarzem, ovalen Etikett, goldenen Akzenten und Schriftzug "SOPHIE HELENE Traditionelle Flaschengärung BRUT".

Pflüger - Sophie Helene Brut NV BIO

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Weingut
Das Weingut Pflüger in Bad Dürkheim ist seit dem 17. Jahrhundert mit der Pfalz und ihren Weinbergen verbunden und wird heute von Alexander und Aline Pflüger geführt. Seit über 20 Jahren wirtschaftet der Betrieb ökologisch und ist Mitglied im Verband Demeter, was das konsequente Bekenntnis zur biodynamischen Arbeitsweise unterstreicht. Alexander Pflüger erzeugt Weine mit der Natur und nicht gegen sie – Originale, Individualisten und Charakterköpfe, die ihre Herkunft deutlich machen. Auf Schönungen, Enzyme, Aromahefen und dergleichen wird konsequent verzichtet, stattdessen setzt er auf Zeit, Geduld und Feingefühl. Die traditionsreichen Einzellagen der Mittelhaardt mit ihren alten Rebbeständen bilden die Grundlage für authentische, biodynamische Weine von höchster Individualität. Sekt ist für die Pflügers die feine Vollendung der Weinbereitung – ein Zusammenspiel aus Präzision und Leidenschaft, das sie so schätzen, dass ihre 3 biodynamischen Sekte die Namen ihrer Töchter tragen. Der Pflüger Sophie Helene Brut ist eine Cuvée aus Chardonnay und Pinot Noir, 32 Monate auf der Feinhefe gereift – biodynamischer Winzersekt aus der Pfalz, bereitet nach der Méthode champenoise.

Lage
Die Trauben für den Sophie Helene Brut stammen aus den Lagen rund um den Dürkheimer Feuerberg in der Mittelhaardt, dem Herzstück des pfälzischen Weinbaus. Der Feuerberg ist eine Lage, deren Name auf die vulkanische Vergangenheit der Region verweist und deren Böden sich durch ein sandiges und kiesiges Terroir auszeichnen. Diese durchlässigen, kargen Böden sind für die Sektbereitung ideal: Sie sorgen für Eleganz und moderate Mostgewichte in den Trauben, genau jene Eigenschaften, die einen großen Grundwein für Schaumwein definieren. Der sandige Anteil fördert eine feine, filigrane Aromatik und bewahrt die Frische, während der Kies Wärme speichert und eine gleichmäßige Ausreifung von Chardonnay und Pinot Noir begünstigt. Die Cuvée setzt sich zu gleichen Teilen aus 50 % Chardonnay und 50 % Pinot Noir zusammen – eine klassische Champagner-Assemblage, die Finesse und Struktur in perfekter Balance vereint. Die biodynamische Bewirtschaftung nach Demeter-Richtlinien fördert ein vitales Bodenleben, das die mineralischen Signaturen des sandigen Feuerberg-Terroirs besonders klar in die Trauben überträgt. Die Kombination aus dem sandig-kiesigen Terroir des Dürkheimer Feuerbergs, der biodynamischen Bewirtschaftung und der klassischen Chardonnay-Pinot Noir-Cuvée verleiht diesem Sophie Helene Brut seinen charaktervollen Charakter – Eleganz, Mittelhaardt, Pfalz, biodynamischer Winzersekt.

Herstellung
Alexander Pflüger vinifiziert den Sophie Helene Brut mit der gleichen biodynamischen Konsequenz, die alle Weine des Hauses prägt: Handlese und schonende Ganztraubenpressung bilden den Ausgangspunkt für die Grundweine. Die Ganztraubenpressung ist ein bewusst aufwendiges Verfahren, bei dem die Trauben als ganze Beeren gepresst werden, ohne vorheriges Entrappen – dadurch wird der Most besonders fein und klar, frei von groben Gerbstoffen. Die Grundweine reifen zu 70 % im Edelstahl und zu 30 % in gebrauchten Barriques, was dem Sekt eine vielschichtige Basis verleiht: Der Edelstahlanteil bewahrt Fruchtpräzision und Frische, der Barriqueanteil steuert Tiefe, cremige Textur und dezente Holzwürze bei. Die Versektung erfolgt nach der traditionellen Flaschengärung, der Méthode champenoise, mit 2. Gärung in der Sektflasche. Anschließend reift der Sophie Helene über 32 Monate auf der Feinhefe – eine Reifezeit, in der sich durch die Autolyse der Hefezellen jene nussigen und briocheartigen Aromen entwickeln, die diesem Sekt seine besondere Tiefe verleihen. Auf Schönungen, Enzyme und Aromahefen wird auch bei der Sektbereitung konsequent verzichtet. Ganztraubenpressung, Edelstahl-Barrique-Cuvée, 32 Monate Flaschengärung und Brut-Dosage entwickeln einen biodynamischen Sekt von feiner Komplexität – Alexander und Aline Pflüger, Dürkheimer Feuerberg, Pfalz.

Verkostungsnotiz
Im Glas präsentiert sich der Sophie Helene Brut in einem hellen Goldgelb mit feinen, anhaltenden Perlen, die in gleichmäßigen Schnüren aufsteigen und von der 32-monatigen Flaschengärung zeugen. In der Nase entfaltet sich ein einladendes, vielschichtiges Bouquet: Reife gelbe Früchte und Quitte bilden das Fruchtfundament, begleitet von etwas Honig und einem Hauch von Brioche, der die intensive Hefelagerung widerspiegelt. Dahinter schichten sich leicht nussige Noten und Anklänge von dunkler Brotkruste auf – Aromen, die von der Autolyse der Hefezellen und dem 30 % Barriqueanteil der Grundweine herrühren. Am Gaumen überzeugt der Pflüger Sophie Helene Brut Chardonnay und Pinot Noir mit einer feinen Perlage und einer angenehm straffen Säure, die den Sekt lebendig und trinkanimierend macht. Der Chardonnay steuert Finesse, Zitrusfrucht und mineralische Klarheit bei, während der Pinot Noir Körper, Struktur und eine dezente Fruchttiefe einbringt. Die biodynamische Arbeitsweise und der Verzicht auf Schönungsmittel zeigen sich in einem unverfälschten, authentischen Mundgefühl, das die sandige Mineralität des Feuerberg-Terroirs klar durchscheinen lässt. Der Abgang ist mittellang und präzise, geprägt von feiner Nussigkeit, Quittenfrucht und einer mineralischen Salzigkeit. Ein Wein von Pflüger – biodynamischer Sekt, Chardonnay und Pinot Noir, 32 Monate Flaschengärung, Alexander und Aline Pflüger, Dürkheimer Feuerberg, Pfalz, Brut.

Speiseempfehlung
Die straffe Säure und die feine Perlage des Sophie Helene Brut machen diesen biodynamischen Sekt zu einem eleganten Aperitif, der dank seiner Tiefe aus 32 Monaten Hefelager ebenso als anspruchsvoller Speisenbegleiter überzeugt. Besonders harmonisch zeigt er sich zu feinen Fischgerichten wie pochiertem Steinbutt auf Beurre blanc oder gegrillter Dorade mit Fenchel und Zitrone, wo die Quittenfrucht und die mineralische Frische des Sekts die Fischküche elegant ergänzen. Ebenso empfehlenswert ist die Kombination mit Muscheln in Weißweinsud, Austern oder einem Risotto mit Safran und Meeresfrüchten, bei dem die cremige Perlage die Textur des Reises spiegelt. Zu Ziegenkäse-Tarte mit Honig, geräuchertem Lachs auf Blini oder feinen Canapés mit Crème fraîche und Forellenkaviar entfaltet der Sophie Helene sein volles Potenzial. Auch zu einem Waldorfsalat oder einem Geflügelgericht wie Poularde auf Morchelsauce harmoniert die nussige Tiefe dieses Chardonnay-Pinot Noir-Sekts. Biodynamische Feinheit, 32 Monate Flaschengärung und die sandige Eleganz des Dürkheimer Feuerbergs. Serviert bei etwa 7–9 °C.