Weingut Pflüger, Pfalz, Sekt Brut Rosé, dunkle Flasche mit schwarzem, ovalen Etikett, rosé-farbenen Akzenten und Schriftzug "LINA AMÉLIE Traditionelle Flaschengärung BRUT".

Pflüger - Lina Amélie Brut Rosé NV BIO

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Weingut
Das Weingut Pflüger in Bad Dürkheim ist seit dem 17. Jahrhundert mit der Pfalz und ihren Weinbergen verbunden und wird heute von Alexander und Aline Pflüger geführt. Seit über 20 Jahren wirtschaftet der Betrieb ökologisch und ist Mitglied im Verband Demeter, was das konsequente Bekenntnis zur biodynamischen Arbeitsweise unterstreicht. Alexander Pflüger verzichtet konsequent auf Schönungen, Enzyme und Aromahefen und setzt stattdessen auf Zeit, Geduld und Feingefühl. Die traditionsreichen Einzellagen der Mittelhaardt mit ihren alten Rebbeständen bilden die Grundlage für authentische Weine von höchster Individualität. Sekt ist für die Pflügers die feine Vollendung der Weinbereitung – ein Zusammenspiel aus Präzision und Leidenschaft, das sie so schätzen, dass ihre 3 biodynamischen Sekte die Namen ihrer Töchter tragen. Nach der Sophie Helene steht die Lina Amélie für den Rosé-Stil des Hauses, bereitet aus speziell gepflanzten Pinot Noir Klonen und verfeinert mit Pinot Meunier und Blaufränkisch. Der Pflüger Lina Amélie Brut Rosé ist ein biodynamischer Winzersekt aus der Méthode champenoise – 22 Monate auf der Feinhefe gereift, handgelesen und ganztraubengepresst, aus der Pfalz.

Lage
Die Trauben für den Lina Amélie Brut Rosé stammen aus den Lagen des Weinguts Pflüger rund um Bad Dürkheim in der Mittelhaardt, dem Herzstück des pfälzischen Weinbaus. Die Grundlage der Cuvée bilden speziell gepflanzte Pinot Noir Klone, die sich durch moderate Mostgewichte bei sehr guter Konzentration von Aromastoffen auszeichnen – genau jene Eigenschaften, die für die Erzeugung hochwertiger Schaumweine ideal sind. Ergänzt wird der Pinot Noir durch Anteile von Pinot Meunier und Blaufränkisch, die dem Rosé Sekt eine feine Würze und einen weinigen Typ verleihen. Der Pinot Meunier bringt Fruchtigkeit und Rundheit ein, während der Blaufränkisch als österreichisch-mitteleuropäische Rebsorte eine ungewöhnliche, eigenständige Komponente darstellt, die dem Sekt zusätzliche Komplexität und Würze gibt. Die biodynamische Bewirtschaftung nach Demeter-Richtlinien fördert ein vitales Bodenleben und überträgt die mineralischen Signaturen der Mittelhaardt-Böden klar in die Trauben. Die moderaten Mostgewichte der Grundweine bei hoher Aromakonzentration sind die perfekte Grundlage für einen vielschichtigen Schaumwein. Die Kombination aus speziell gepflanzten Pinot Noir Klonen, dem Pinot Meunier und Blaufränkisch Anteil und der biodynamischen Bewirtschaftung verleiht diesem Lina Amélie Brut Rosé seinen charaktervollen Charakter – feine Würze, Mittelhaardt, Pfalz, biodynamischer Rosé Sekt.

Herstellung
Die Trauben für den Lina Amélie wurden am 2. September 2022 von Hand gelesen und anschließend als ganze Trauben schonend gepresst – die Ganztraubenpressung extrahiert einen besonders feinen, klaren Most mit der zarten Roséfärbung, die für diesen Sekt charakteristisch ist. Die Grundweine werden anteilig spontan im Edelstahl und im Holzfass vergoren, wobei der Edelstahlanteil Fruchtpräzision und Frische bewahrt, während das Holzfass Tiefe, Textur und dezente Würze beisteuert. Auf Aromahefen, Schönungen und Enzyme wird auch bei der Sektbereitung konsequent verzichtet – Alexander Pflüger lässt die natürlichen Hefen die Arbeit verrichten. Die Grundweine reifen 10 Monate auf dem Hefelager, bevor sie zur Tiragefüllung kommen und die 2. Gärung in der Sektflasche beginnt. Die Versektung erfolgt nach der Méthode champenoise, der traditionellen Flaschengärung, bei der die natürliche Kohlensäure in der Flasche entsteht. Anschließend reift der Lina Amélie über 22 Monate auf der Feinhefe bis zum Degorgieren – eine Reifezeit, die dem Rosé Sekt seine hefetypische Komplexität und cremige Textur verleiht. Ganztraubenpressung, Spontangärung in Edelstahl und Holzfass, 10 Monate Grundweinreifung und 22 Monate Flaschengärung entwickeln einen biodynamischen Rosé Sekt von vielschichtiger Tiefe – Alexander und Aline Pflüger, Mittelhaardt, Pfalz, Brut.

Verkostungsnotiz
Im Glas zeigt sich der Lina Amélie Brut Rosé in einem zarten Lachsrosa mit kupferfarbenen Reflexen, während die feine, anhaltende Perlage von der 22-monatigen Flaschengärung zeugt. In der Nase entfaltet sich ein eigenständiges, komplexes Bouquet, das sich deutlich von konventionellen Rosé Sekten abhebt: Aromen von herben, dunklen Beeren wie Brombeere und Holunder bilden das Fruchtfundament, begleitet von einem Hauch von Brioche und Brotkruste aus der Hefelagerung. Die speziell gepflanzten Pinot Noir Klone zeigen sich in einer dunkelbeerigen Aromatik, die der Pinot Meunier mit Fruchtigkeit und der Blaufränkisch mit einer feinen, pfeffrigen Würze ergänzt. Am Gaumen präsentiert sich der Pflüger Lina Amélie Brut Rosé mit einer feinen, animierenden Perlage, die den Wein lebendig und trinkanimierend macht. Die angenehm straffe Säurestruktur gibt dem Sekt Rückgrat und Spannung, ohne je kantig zu wirken, und macht sofort Lust auf den nächsten Schluck. Die biodynamische Arbeitsweise und der Verzicht auf Schönungsmittel zeigen sich in einem authentischen, unverfälschten Mundgefühl mit weiniger Tiefe. Der Abgang ist mittellang, getragen von dunkler Beerenfrucht, feiner Würze und einer mineralischen Frische. Ein Wein von Pflüger – biodynamischer Rosé Sekt, Pinot Noir, Pinot Meunier und Blaufränkisch, 22 Monate Flaschengärung, Alexander und Aline Pflüger, Mittelhaardt, Pfalz, Brut.

Speiseempfehlung
Die animierende Perlage und die herbe Beerenfrucht des Lina Amélie Brut Rosé machen diesen biodynamischen Sekt zu einem vielseitigen Begleiter, der als Aperitif ebenso überzeugt wie zu leichten Speisen und Fingerfood. Besonders harmonisch zeigt er sich zu Sushi und Sashimi, wo die straffe Säure und die dunkelbeerige Frucht die Umami-Noten von Lachs und Thunfisch elegant aufnehmen. Ebenso empfehlenswert ist die Kombination mit feinem Fingerfood wie Blini mit Forellenkaviar, Bruschetta mit Burrata und Feigen oder Jakobsmuschel-Ceviche mit Granatapfel. Zu gegrillten Garnelen mit Chili und Limette, Lachs-Tartar mit Avocado oder einer Tarte Flambée mit Ziegenkäse und roten Zwiebeln entfaltet der Lina Amélie seine vielschichtige Aromatik. Auch zu asiatischen Gerichten wie vietnamesischen Sommerrollen, Dim Sum oder einem leichten Thai-Salat mit Rindfleisch bildet die feine Würze aus Pinot Meunier und Blaufränkisch eine stimmige Ergänzung. Biodynamische Sorgfalt, 22 Monate Flaschengärung und die eigenständige Würze einer Pinot Noir, Pinot Meunier und Blaufränkisch Cuvée aus der Mittelhaardt. Serviert bei etwa 7–9 °C.