Weingut Alberto Burzi, Piemont Alba, Barbera DOC, dunkle Flasche mit cremefarbenem Etikett, weinroten Akzenten, kreisförmiger Illustration und Schriftzug "BURZI Plaustra Barbera d'Alba".

Alberto Burzi - Barbera d ́Alba DOC Plaustra 2022

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Burzi
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Weingut
Alberto Burzi wurde in La Morra geboren und aufgewachsen – einem der berühmtesten Barolo-Dörfer im Piemont – und gründete sein eigenes Weingut 2012 nach dem Önologiestudium in Turin. 2018 kam seine Schwester Caterina dazu und komplettiert das familiäre Team. Die 7 ha Weinberge gehören seit mehreren Generationen der Familie Burzi und wurden früher an renommierte Barolo-Weingüter verpachtet – ein Beleg für die Qualität der Lagen, die andere Produzenten gerne für ihre eigenen Spitzenweine nutzten. 6 ha sind mit Nebbiolo und 1 ha mit Barbera bestockt, wobei die ältesten Weinberge Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre gepflanzt wurden. Mit einer Produktion von rund 30.000 Flaschen gehört Alberto Burzi zu den kleinen, handwerklichen Erzeugern der Langhe, die Qualität über Quantität stellen. Der Alberto Burzi Barbera d'Alba DOC ist der zugängliche, fruchtbetonte Einstieg in das Portfolio – ein Barbera ohne Holzeinsatz, puristisch im Edelstahl und Betontank ausgebaut, von 1 ha Rebfläche in La Morra.

Lage
Die Barbera Trauben stammen aus dem 1 ha großen Barbera-Weinberg der Familie Burzi in La Morra, einem Dorf, das weltweit vor allem für seine Nebbiolo-Lagen und große Barolo bekannt ist. Doch La Morra bietet auch für Barbera hervorragende Voraussetzungen: Die Hügel der Langhe mit ihren mergeligen Kalk-Ton-Böden verleihen dem Barbera eine mineralische Grundierung und eine natürliche Fruchtkonzentration, die über einfache Alltagsweine hinausgeht. Die Tatsache, dass die Weinberge der Familie Burzi über Generationen hinweg an renommierte Barolo-Weingüter verpachtet wurden, bestätigt die herausragende Qualität dieser Lagen – wer sein Traubenmaterial an die Spitze der Appellation liefert, verfügt über erstklassiges Terroir. Die ältesten Rebstöcke wurden Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre gepflanzt und haben ein tiefreichendes Wurzelsystem entwickelt, das die mineralischen Signaturen der Langhe-Böden intensiv in die Trauben überträgt. Das Klima in La Morra ist kontinental geprägt, mit warmen Sommern und kühlen Herbstnächten, die dem Barbera seine lebendige Säure und aromatische Frische bewahren. Die Kombination aus den mergeligen Kalk-Ton-Böden von La Morra, dem generationenalten Rebbestand und dem kontinentalen Klima der Langhe verleiht diesem Barbera seinen charaktervollen Charakter – saftige Frucht und lebendige Säure, La Morra, Piemont.

Herstellung
Alberto Burzi vinifiziert seinen Barbera mit einem puristischen Ansatz, der die Rebsorte in ihrer reinsten, unkompliziertesten Form zeigt. Die Trauben werden per Hand gelesen und nach kompletter Entrappung schonend im Edelstahltank vergoren. Die Maischestandzeit beträgt 6 Tage – ein bewusst kurzer Zeitraum, der eine gezielte Extraktion von Farbe und Frucht ermöglicht, ohne zu viel Gerbstoff aus den Schalen zu lösen und den fruchtbetonten Charakter des Barbera zu überzeichnen. Anschließend reift der Wein in großen Betontanks, die eine sanfte Mikrooxidation erlauben, aber keine Aromen an den Wein abgeben – die frische Frucht und die Sortentypizität des Barbera bleiben dadurch vollständig erhalten. Der bewusste Verzicht auf jeglichen Holzeinsatz ist eine klare stilistische Entscheidung: Alberto Burzi will zeigen, was Barbera aus La Morra ohne die Maske von Vanille und Röstaromen leisten kann. Das Ergebnis ist ein Barbera, der puristisch, klar und zugänglich ist – ein authentischer Ausdruck der Region und ihrer Terroirs. Handlese, 6 Tage Maischestandzeit, Edelstahlgärung und Betonausbau ohne Holzeinsatz entwickeln einen Barbera von reiner Frucht und lebendiger Frische – Alberto und Caterina Burzi, La Morra, Piemont.

Verkostungsnotiz
Im Glas präsentiert sich der Barbera in einem mittelkräftigen Purpurrot, das die Jugend und Vitalität dieses holzfrei ausgebauten Rotweins sofort signalisiert. In der Nase entfaltet sich ein vielschichtiges Aromenspiel: Frische Kirschen und Brombeeren bilden ein saftiges Fruchtfundament, ergänzt durch florale Veilchennoten und würzige Anklänge von Lorbeer, Piment und Nelke, die dem Bouquet eine eigenständige Tiefe verleihen. Der Verzicht auf Holzeinsatz lässt die Primäraromen des Barbera unverfälscht hervortreten – keine Vanille oder Röstaromen lenken von der reinen Frucht ab. Am Gaumen zeigt sich der Alberto Burzi Barbera d'Alba kraftvoll, saftig und fruchtbetont, mit einer geschmeidigen Textur, die der Reifung im Betontank zu verdanken ist. Die balancierte Säure – das Markenzeichen eines guten Barbera – verleiht dem Wein Frische und Trinkfluss und macht ihn trotz seiner Kraft lebendig und trinkanimierend. Der Betonausbau bewahrt die reine Frucht und den unkomplizierten, hedonistischen Charakter, der diesen Barbera zu einem Wein für puren Genuss macht. Der Abgang ist mittellang, saftig und von Kirschfrucht, dezenter Würze und lebendiger Säure getragen. Ein Wein von Alberto Burzi – Barbera d'Alba DOC, Handlese, holzfrei, Edelstahl und Beton, La Morra, Piemont.

Speiseempfehlung
Die saftige Frucht und die lebendige Säure des Barbera machen diesen piemontesischen Rotwein zu einem idealen Alltagsbegleiter, der besonders zur italienischen und mediterranen Küche harmoniert. Besonders eindrucksvoll zeigt er sich zu Pasta mit Tomatensaucen – ob Penne all'Arrabbiata, Spaghetti al Pomodoro oder einer klassischen Lasagne Bolognese – wo die Kirschfrucht und die balancierte Säure des Barbera die Tomatensäure aufnehmen und das Gericht ergänzt. Ebenso empfehlenswert ist die Kombination mit Pizza, Antipasti mit gegrilltem Gemüse und Bresaola oder einem piemontesischen Vitello Tonnato. Zu gegrillter Salsiccia, einem Pollo alla Cacciatora oder einem herzhaften Eintopf mit weißen Bohnen und Salbei entfaltet der Barbera seine unkomplizierte, zugängliche Art. Auch solo, leicht gekühlt an einem entspannten Abend, ist dieser Barbera ein echter Genuss, der keine aufwendige Speisenbegleitung braucht. Puristischer Barbera ohne Holz, saftige Frucht aus La Morra und die lebendige Säure eines authentischen Piemonteser Alltagsweins mit Anspruch. Serviert bei etwa 16–18 °C.

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