Dr. Bürklin-Wolf - Gaisböhl Riesling Monopol Lage G.C. 2024 BIO

Dr. Bürklin-Wolf - Gaisböhl Riesling Monopol Lage G.C. 2024 BIO

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Weingut
Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim an der Weinstraße zählt zu den Höhepunkten der deutschen Weinkultur und blickt als echtes Familienweingut auf eine Tradition zurück, die bis ins Jahr 1597 reicht. Der Name entstand 1875 durch die Heirat von Luise Wolf aus Wachenheim mit Geheimrat Dr. Albert Bürklin, die die wertvollen Lagen in Wachenheim, Forst, Deidesheim und Ruppertsberg in den gemeinsamen Familienbesitz einbrachte. Seit 1990 leitet Bettina Bürklin-von Guradze das Gut und führte als eine der ersten in Deutschland die Klassifikation der Weinbergslagen nach burgundischem Vorbild ein – eine Pionierleistung, die die Entwicklung des deutschen Spitzenweinbaus maßgeblich prägte. 2005 erfolgte die konsequente Umstellung der gesamten Weinbergsflächen auf biodynamische Wirtschaftsweise, inspiriert von Nicolas Jolys „Beseelter Wein" und begleitet von Marc Kreydenweiss. Aus einem Schatz an Spitzenlagen in Forst, Wachenheim, Deidesheim und Ruppertsberg entstehen Rieslinge, die ihre Herkunft klar und unverfälscht zum Ausdruck bringen. Der Bürklin-Wolf Gaisböhl G.C. Riesling stammt aus einer der prestigeträchtigsten Monopollagen des Weinguts – eine Ruppertsberger Toplage, die seit dem hohen Mittelalter bewirtschaftet wird, biodynamisch, von Hand gelesen, in Alleinbesitz.

Lage
Der Gaisböhl ist eine 7,6 ha große Ruppertsberger Toplage, von der nur 5,2 ha als G.C. Lage klassifiziert sind – die höchste Stufe in der hauseigenen Lagenklassifikation nach burgundischem Vorbild, vergleichbar mit einem Grand Cru. Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf ist Alleineigentümer dieser Monopollage, was bedeutet, dass kein anderer Erzeuger Zugang zu diesem Terroir hat und jede Flasche Gaisböhl ausschließlich aus diesem Keller stammt. Der Name Gaisböhl bezieht sich historisch auf eine auf einem Hügel gelegene ehemalige Ziegenwiese – ein Hinweis auf die einstige Kargheit und Steilheit des Geländes, das bereits im hohen Mittelalter für den Weinbau kultiviert wurde. Die am Fuße der Mittelhaardt gelegene Südlage profitiert von den günstigen mikroklimatischen Vorteilen dieser geschützten Position: Optimale Sonneneinstrahlung, Wärmespeicherung und der Schutz durch den Pfälzerwald im Westen ermöglichen eine vollständige Ausreifung der Riesling Trauben. Der Boden besteht aus Terrassenschotterablagerungen mit Tonflözen, die dem Gaisböhl seinen gewaltigen Körper und eine feine Säure verleihen. Der Buntsandstein im Untergrund ist für die besondere Langlebigkeit dieser Riesling Lage verantwortlich und steuert eine mineralische Tiefe bei, die den Wein über Jahrzehnte reifen lässt. Die biodynamische Bewirtschaftung fördert ein vitales Bodenleben, das die Vielschichtigkeit dieses einzigartigen Terroirs noch deutlicher in den Riesling überträgt. Die Kombination aus Terrassenschotterablagerungen mit Tonflözen, dem Buntsandstein-Untergrund und der Südexposition am Fuße der Mittelhaardt verleiht diesem Gaisböhl G.C. seinen charaktervollen Charakter – gewaltiger Körper, feine Säure und mineralische Langlebigkeit, Ruppertsberg, Pfalz, Monopollage.

Herstellung
Die Riesling Trauben für den Gaisböhl G.C. werden in selektiver Handlese nur gesund und vollreif geerntet – ein Standard, der bei einer biodynamisch bewirtschafteten Monopollage dieses Rangs selbstverständlich ist. Die schonende Kelterung im Anschluss bewahrt die Integrität der Trauben und überträgt die mineralischen Signaturen des Terrassenschotters und Buntsandsteins ungefiltert in den Most. Die Vergärung erfolgt spontan durch natürliche Hefen, die den Charakter der Monopollage ohne standardisierende Einflüsse in den Wein übertragen. Der Ausbau erfolgt ausschließlich im großen Holzfass – ein Reifegefäß, das dem Riesling eine sanfte Mikrooxidation und zusätzliche Textur verleiht, ohne wie das kleine Barrique eigene Aromen aufzuprägen. Die G.C.-Weine von Dr. Bürklin-Wolf verstehen sich als Grands Crus der Mittelhaardt: herausragende Solitäre des raren Terroirs, wahrhaft große Weinpersönlichkeiten, die sich einer flüchtigen Betrachtung entziehen. Die biodynamische Philosophie setzt sich im Keller nahtlos fort – was im Weinberg durch Dauerbegrünung, Kompostwirtschaft und den Verzicht auf chemisch-synthetische Mittel begonnen wurde, wird durch Spontangärung und den Ausbau im großen Holzfass konsequent zu Ende geführt. Selektive Handlese, schonende Kelterung, Spontangärung und Ausbau im großen Holzfass entwickeln einen Riesling G.C. von gewaltigem Körper und fein ziselierter Säure – Bettina Bürklin-von Guradze, Dr. Bürklin-Wolf, Gaisböhl Monopol, Ruppertsberg, Pfalz.

Verkostungsnotiz
Im Glas zeigt sich der Gaisböhl G.C. in einem leuchtenden Goldgelb, das die Reife und Substanz dieser biodynamisch bewirtschafteten Monopollage bereits optisch ankündigt. In der Nase entfaltet sich ein komplexes, vielschichtiges Bouquet von bemerkenswerter Tiefe: Aromen von reifem gelbem Pfirsich und Aprikose verbinden sich mit einem feinen Duft von Orangenschale, Kräuterwürze und einem mineralischen Unterton, der den Buntsandstein und die Terrassenschotter des Gaisböhl unmittelbar erlebbar macht. Mit zunehmender Belüftung treten rauchige, leicht erdige Nuancen hervor, die auf die biodynamische Bewirtschaftung und die Tiefgründigkeit des Terroirs hindeuten. Am Gaumen bestätigt der Bürklin-Wolf Gaisböhl G.C. Riesling die Versprechen der Nase mit einem gewaltigen Körper, der die Kraft der Terrassenschotterablagerungen mit Tonflözen widerspiegelt und diesen Riesling von leichteren Pfälzer Vertretern klar unterscheidet. Die Säure ist fein und präzise, gibt dem Wein trotz seiner Fülle Spannung und Trinkfluss und verweist auf das kühle Mikroklima am Fuße der Mittelhaardt. Die Mineralität ist vielschichtig und tiefgründig, getragen von einer salzigen Komponente, die minutenlang am Gaumen nachklingt. Der Abgang ist außergewöhnlich lang, dicht und von einer Komplexität, die das Reifepotenzial dieses G.C. über Jahrzehnte erahnen lässt. Ein Wein von Dr. Bürklin-Wolf – Gaisböhl G.C. Riesling, Monopollage, biodynamisch, Bettina Bürklin-von Guradze, Ruppertsberg, Pfalz.

Speiseempfehlung
Der gewaltige Körper und die fein ziselierte Säure des Gaisböhl G.C. machen diesen Riesling zu einem Speisenbegleiter, der die gehobene Küche auf Augenhöhe begleitet und Gerichte verlangt, die seiner Intensität und Komplexität gewachsen sind. Besonders eindrucksvoll harmoniert er mit Hummer Thermidor oder gegrillter Langoustine, wo die mineralische Tiefe und die kraftvolle Frucht des Rieslings die Süße der Krustentiere aufnehmen und die feine Säure die Buttersauce schneidet. Ebenso empfehlenswert ist die Kombination mit pochiertem Steinbutt auf Safranschaum, Seeteufel auf Linsen-Ragout oder einem Kalbsrücken mit Morcheln und Rahmjus. Zu Foie Gras, ob als Terrine oder kurz angebraten mit karamellisiertem Apfel, zeigt der Gaisböhl seine Fähigkeit, reiche, opulente Gerichte durch seine Säure und Mineralität zu balancieren. Gereifte Hartkäse wie alter Comté, Gruyère oder ein mehrjährig gereifter Bergkäse bilden einen stimmigen Abschluss, bei dem die Langlebigkeit des Buntsandstein-Terroirs und die Komplexität des Käses sich gegenseitig spiegeln. Gewaltiger Körper aus der Monopollage Gaisböhl, mineralische Langlebigkeit aus Buntsandstein und die biodynamische Präzision eines der traditionsreichsten Weingüter der Pfalz. Serviert bei etwa 10–12 °C.