Weingut Burggarten, Ahr, Spätburgunder VDP.GUTSWEIN, dunkle Flasche mit dunkelblauem Etikett, silbernen Akzenten und Schriftzug "WEINGUT BURGGARTEN VULKANGESTEIN SPÄTBURGUNDER AHR".

Burggarten - Spätburgunder Vulkangestein 2023

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Burggarten
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Weingut
Das Weingut Burggarten an der Ahr wird in der 4. Generation von der Familie Schäfer geführt, und die 5. Generation ist bereits gesichert. Mit 15 Hektar Rebfläche gehört der Betrieb zu den Top-Weingütern an der Ahr, einem der nördlichsten Rotweinanbaugebiete der Welt, das sich auf Spätburgunder spezialisiert hat wie kaum eine andere deutsche Region. Die Familie Schäfer verfolgt konsequent den integrierten Pflanzenschutz und arbeitet intensiv mit der Natur zusammen: Dauerbegrünung, Strohabdeckung und regelmäßige Bodenproben sind ein unbedingtes Muss. Die Spitzenlagen des Weinguts – Neuenahrer Sonnenberg, Walporzheimer Kräuterberg und der direkt vor der Tür gelegene Heimersheimer Burggarten – gehören zu den besten Terroirs für Spätburgunder in ganz Deutschland. Im Keller wird ausschließlich ganz gesundes Lesegut verwendet, und der größte Anteil der Weine reift im traditionellen Fuderfass, dem 1.000-Liter-Holzfass, das an der Ahr seit Generationen zum Standard gehört. Die Weine werden ohne tierische Produkte hergestellt und die Trauben ausnahmslos von Hand gelesen. Der Burggarten Spätburgunder Vulkangestein trocken ist ein Klassiker des Hauses – ein mittelschwerer Pinot Noir, der die vulkanische Herkunft der Ahr bereits im Namen trägt.

Lage
Die Spätburgunder Trauben für den Vulkangestein stammen aus den Weinbergen des Weinguts Burggarten an der Ahr, einem schmalen, tief eingeschnittenen Flusstal, dessen steile Hänge und geschütztes Mikroklima ideale Voraussetzungen für Pinot Noir bieten. Das Terroir setzt sich aus 3 geologischen Komponenten zusammen: vulkanisches Gestein, Löss und Lehm – eine Kombination, die dem Spätburgunder seinen eigenständigen Charakter verleiht. Das vulkanische Gestein im Untergrund ist das Erbe der geologischen Vergangenheit der Ahr und sorgt für eine hervorragende Drainage sowie eine mineralische Prägung, die den Wein von Spätburgundern aus reinen Schiefer- oder Kalklagen unterscheidet. Der Löss steuert Fruchtfülle und Geschmeidigkeit bei, während der Lehmanteil Wasser speichert und den Reben auch in trockenen Sommern Feuchtigkeit liefert. Das Ahrtal fungiert als natürliche Wärmefalle: Die steilen Felswände speichern die Sonnenwärme und reflektieren sie auf die Rebhänge, wodurch der Spätburgunder in diesem nördlichen Anbaugebiet eine Reife erreicht, die auf dem Breitengrad überrascht. Die kühlen Nächte bewahren die sortentypische Eleganz und Säurefrische, die einen Ahr-Spätburgunder von südlicheren Pinot Noirs unterscheidet. Die Kombination aus vulkanischem Gestein, Löss und Lehm sowie dem geschützten Mikroklima des Ahrtals verleiht diesem Spätburgunder Vulkangestein seinen charaktervollen Charakter – mineralische Eleganz, Ahr, deutscher Pinot Noir.

Herstellung
Die Familie Schäfer liest die Spätburgunder Trauben für den Vulkangestein von Hand und selektiert ausschließlich ganz gesundes Lesegut – ein Qualitätsanspruch, der die Grundlage für eine saubere, präzise Vinifikation bildet. Nach der Maischegärung wird sofort der biologische Säureabbau eingeleitet, die malolaktische Fermentation, die dem Spätburgunder seine geschmeidige, weiche Textur verleiht und die von Natur aus lebhafte Säure der Ahr harmonisch einbindet. Der anschließende Ausbau erfolgt bis zu 12 Monate im großen Holzfass, dem traditionellen Fuderfass mit 1.000 Liter Fassungsvermögen, das an der Ahr seit Generationen das bevorzugte Reifegefäß für Spätburgunder ist. Das Fuderfass unterscheidet sich grundlegend vom kleinen Barrique: Durch das größere Volumen ist der Holzeinfluss dezenter, und der Spätburgunder behält seine sortentypische Frucht und Eleganz, ohne von Röstaromen oder Vanille überlagert zu werden. Stattdessen fördert das Fuderfass eine sanfte Mikrooxidation, die die Tannine schleift und dem Wein eine geschmeidige Reife verleiht. Die Herstellung erfolgt ohne tierische Produkte, was den Wein auch für vegetarisch und vegan lebende Genießer attraktiv macht. Maischegärung, biologischer Säureabbau und bis zu 12 Monate Fuderfass-Ausbau entwickeln einen Spätburgunder von klassischer Ahr-Eleganz und reifer Tanninstruktur – Familie Schäfer, Weingut Burggarten, Ahr, trocken.

Verkostungsnotiz
Im Glas zeigt sich der Vulkangestein in einem mittleren Rubinrot mit leicht granatroten Reflexen am Rand, das die spätburgundertypische Transparenz und Leuchtkraft bewahrt. In der Nase entfaltet sich ein elegantes, sortentypisches Bouquet: Aromen von reifer Walderdbeere und eingelegten Kirschen bilden das Fruchtfundament, begleitet von dezenten Nuancen von Unterholz und einer feinen erdigen Würze, die an das vulkanische Gestein im Untergrund erinnert. Das Nasenbild ist einladend und klar, ohne überladen zu wirken – ein Spätburgunder, der seine Herkunft von der Ahr bereits im Duft zeigt. Am Gaumen präsentiert sich der Burggarten Spätburgunder Vulkangestein trocken mit mittlerer Dichte und Struktur, spätburgundisch elegant und gleichzeitig mit genügend Substanz, um als eigenständiger Wein zu überzeugen. Die Tannine sind kraftvoll, aber reif und geschliffen – ein Ergebnis des biologischen Säureabbaus und der 12-monatigen Reifung im Fuderfass, das die Gerbstoffe harmonisch einbindet. Die Frucht von Walderdbeere und Kirsche kehrt am Gaumen wieder und wird von einer dezenten mineralischen Note grundiert, die den vulkanischen Boden widerspiegelt. Der Abgang ist mittellang, getragen von reifen Tanninen und einer feinen Frucht, die zum nächsten Schluck einlädt. Ein Wein von Burggarten – Spätburgunder vom vulkanischen Gestein der Ahr, Familie Schäfer, Fuderfass-Ausbau, trocken, Ahr, deutscher Pinot Noir.

Speiseempfehlung
Die mittelschwere Struktur und die elegante Frucht des Vulkangestein machen diesen Spätburgunder zu einem unkomplizierten, vielseitigen Essensbegleiter, der sowohl zur Alltagsküche als auch zu gehobeneren Gerichten passt. Besonders harmonisch zeigt er sich zu hellem Fleisch wie einer Kalbsschnitzel mit Zitrone, Hähnchenbrust in Estragonrahm oder einem Schweinefilet auf Linsengemüse, wo die reife Walderdbeer- und Kirschfrucht die dezente Fleischwürze ergänzt. Ebenso empfehlenswert ist die Kombination mit Pizza – ob Margherita, mit Prosciutto und Rucola oder mit Pilzen und Taleggio – sowie mit Pasta-Gerichten wie Pappardelle mit Ragù bianco oder Rigatoni all'Amatriciana. Zu einem Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln, einer Quiche Lorraine oder gegrilltem Gemüse mit Kräuterpesto entfaltet der Vulkangestein seine zugängliche, fruchtbetonte Seite. Auch solo, leicht gekühlt an einem entspannten Abend, überzeugt dieser Spätburgunder als unkomplizierter Klassiker mit Tiefgang. Spätburgundertypische Eleganz, reife Tannine aus dem Fuderfass und die mineralische Signatur vulkanischen Gesteins von der Ahr. Serviert bei etwa 15–17 °C.