Das Weingut
Das Weingut Rudolf Fürst in Bürgstadt zählt zu den Pionieren des modernen deutschen Burgunderstils. Seit 1638 besteht die Weinbautradition der Familie, die von Generation zu Generation weiter verfeinert wurde. Heute führen Sebastian und Isabell Fürst gemeinsam mit Paul Fürst das Weingut in vierter Generation – geprägt von tiefem Terroirverständnis, kompromissloser Qu […]
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Das Weingut
Das Weingut Rudolf Fürst in Bürgstadt zählt zu den Pionieren des modernen deutschen Burgunderstils. Seit 1638 besteht die Weinbautradition der Familie, die von Generation zu Generation weiter verfeinert wurde. Heute führen Sebastian und Isabell Fürst gemeinsam mit Paul Fürst das Weingut in vierter Generation – geprägt von tiefem Terroirverständnis, kompromissloser Qualitätsarbeit und burgundischer Präzision. Die Weißburgunder des Hauses genießen einen herausragenden Ruf: Sie verbinden die Finesse ihrer Herkunft mit der Handschrift eines der bedeutendsten Burgunder-Weingüter Deutschlands. Die Verbindung aus alter Genetik, ökologischer Bewirtschaftung, hoher Pflanzdichte und sorgfältigster Handlese macht jeden Wein zu einem präzisen Ausdruck seiner Herkunft und des Fürst-Stils: elegant, klar, strukturiert und stets von feiner Mineralität getragen.
Lage
Die Trauben für den Spätburgunder Tradition stammen aus mehreren Gutsweinparzellen rund um Bürgstadt und Klingenberg. Die Reben wachsen auf eisenhaltigem, rotem Buntsandstein – dem charakteristischen Gestein Churfrankens – das den Weinen Finesse, Würze und kühle Mineralität verleiht. Junge Reben aus Großer Lage und Erster Lage ergänzen alte Rebstöcke am Fuße der Hänge, was zu einer Balance aus Struktur, Frische und Tiefe führt. Das besonders milde Mikroklima zwischen Odenwald und Spessart sorgt für optimale Reife und bewahrt gleichzeitig die animierende Klarheit des Pinot Noirs.
Herstellung
Auch für den Gutswein wird ausschließlich selektiv von Hand gelesen und schonend verarbeitet. Die Trauben werden traditionell auf der Maische vergoren, teilweise mit Anteilen ganzer Beeren, um Eleganz und Struktur zu fördern. Der Ausbau erfolgt über 13 Monate in gebrauchten kleinen Barriques, die dem Wein Feinheit und Länge verleihen, ohne ihn vom Holz zu dominieren. Mit durchschnittlich nur 45 hl/ha bleibt der Ertrag bewusst niedrig. So entsteht ein Spätburgunder, der die Handschrift des Weinguts klar trägt: präzise, feinmaschig, mineralisch und kompromisslos balanciert.
Verkostungsnotizen
Der Spätburgunder Tradition zeigt eine klare, duftige Pinot-Nase mit Aromen von roten Johannisbeeren, Sauerkirschen und feinen Himbeernoten, begleitet von subtiler Kräuterwürze und einem Hauch rauchiger Mineralität. Am Gaumen wirkt er seidig und geschliffen, mit frischer Säure, zarten Tanninen und einer filigranen, aber lange nachhallenden Struktur. Die Eleganz steht klar im Vordergrund: ein Pinot, der niemals laut wird, sondern mit Finesse, Transparenz und einem kühlen, burgundisch inspirierten Stil überzeugt. Ein schöner Einstieg in die Welt der Fürst-Spätburgunder.
Speiseempfehlung
Dieser Spätburgunder ist ein äußerst vielseitiger Essensbegleiter, der sowohl leichte als auch würzige Speisen harmonisch trägt. Perfekt zu Geflügel, Kalb oder Schwein, besonders in Kombination mit milden Kräutern oder feiner Jus. Auch zu Pilzgerichten, Risotto oder mediterranen Gemüsekreationen zeigt er seine elegante Struktur. Eine hervorragende Wahl zu milden bis leicht gereiften Käsesorten, da seine Frische und Präzision das Aroma wunderbar begleiten. Ein Pinot für jede Gelegenheit – zugänglich, fein und dennoch charakterstark.
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Produktdetails
- Typ
- Rotwein
- Land / Region
- Deutschland, Franken
- Rebsorten
- Spätburgunder
- Ausbau
- Holzfass
- Allergene
-
enthält Sulfite
- Alkohol-Gehalt
-
13,0%
- Adresse Weingut
- Weingut Rudolf Fürst, Hohenlindenweg 46, 63927 Bürgstadt
- SKU
- 2043
- EAN